Bögen der frühen kanadischen Rentierjäger
Klimawandel enthüllt archäologische Schätze
Schmelzender Schnee in Kanada gibt Waffen früher Rentierjäger frei
Mit dem Abschmelzen von jahrhundertealtem Schnee als Folge der Klimaerwärmung kommen mancherorts archäologische Schätze zum Vorschein: In den kanadischen Mackenzie Mountains haben Forscher bis zu 2.400 Jahre alte Waffen früherer Ureinwohner entdeckt. Wie die kanadischen Wissenschaftler vermuten, folgten die Jäger im Sommer den Karibuherden in die kühlen Berge, wo die Rentiere Schutz vor Mückenschwärmen und Hitze suchten. In den abschmelzenden Schneeflächen wurde neben den Waffen auch Karibudung konserviert, wodurch die Wissenschaftler nun auch frühere Pflanzengesellschaften und Parasiten in den Mackenzie Mountains studieren können, berichten Tom Andrews vom Prince of Wales Northern Heritage Centre in Yellowknife und seine Kollegen in einer Pressemitteilung des Arctic Institute of North America.
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